Gayby Baby

kinoplakat gayby baby

Der Dokumentarfilm von Maya Newell zeigt Ausschnitte aus dem Leben von Regenbogenfamilien; also Familien, in denen die Eltern gleichgeschlechtlich sind. Der Film nimmt dabei die Perspektive der Kinder ein und möchte vermitteln, dass eine Familie auch anders zusammengesetzt sein kann als es das klassische Bild vermittelt.

Gus ist 10 Jahre alt und begeistert sich fürs Wrestling. Was den Jungen begeistert schreckt seine Mütter ab, denn die haben ein anderes Bild von Männlichkeit im Kopf. Für Gus ist das eine Herausforderung, denn er möchte eine Livedarbietung besuchen.
Ebony ist 12 Jahre alt und weiß schon, was sie einmal werden will: Sängerin. Und von dem Weg dahin hat sie eine Vorstellung. Sie möchte an der Newtown School of Performing Arts aufgenommen werden. Das brächte den Vorteil mit sich, dass die Schule in einem Viertel liegt, in dem es viele Künstler gibt und die Familie nicht aus der Menge herausstechen würde.
Graham ist 11 Jahre alt und leidet unter Lernblockaden. Einer Nachwirkung der Erziehung durch seine leiblichen Eltern. Er setzt alles daran endlich lesen zu lernen und auch wird dabei von seinen Vätern unterstützt. Doch nun steht Graham vor einer noch größeren Herausforderung. Seine Eltern wollen nach Fidschi umsiedeln. Dort können sie jedoch kaum offen homosexuell auftreten und auch Graham muss verheimlichen, dass er zwei Väter hat. Das bringt in der neuen Schule Probleme mit sich.
Matt ist 11 Jahre alt und lebt mit zwei Müttern. Das bringt ihn in Verständnisprobleme, denn sie sind streng gläubig und der Geistliche verdammt Homosexualität. So versucht Matt zu begreifen, warum seine Mütter an einen Gott glauben, der sie als Sünderinnen verurteilt?

Die Regisseurin sagt über ihren Film und die Motivation ihn zu drehen, dass sie selbst mit zwei Müttern aufwuchs und es ihr ein Anliegen ist, den Gaybys eine Stimme zu geben. Sie versteht ihren Film nicht als Werbung, sondern als ein Aufzeigen, dass es möglich ist in einer Familie aufzuwachsen, in der die Eltern dasselbe Geschlecht haben. Maya Newell ist überzeugt davon, dass Kinder aus Regenbogenfamilien nicht zwangsläufig homosexuell werden. Ihre abschließende Feststellung lautet: "Die Menschen, die dich zu dem machen, der du heute bist, die sind deine Familie."
Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Land: Australien
Jahr: 2015
Laufzeit ca.: 85
Genre: DokumentarfilmLGBT
Verleih: Rise and Shine Cinema
FSK-Freigabe ab: 0 Jahren

Kinostart: 23.06.2016
Heimkino: -

Regie: Maya Newell
Drehbuch: Maya Newell

Produktion: Charlotte Mars
Kamera: Maya Newell
Musik: Max Lyandvert
Schnitt: Rochelle Oshlack


Bild: Rise and Shine Cinema

vorgeschlagen

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Durch "Akzeptieren" stimmst Du der Verwendung zu. Durch "Ablehnen" stimmst Du nicht zu und es kann zu Dysfunktionen kommen.