Funeral Parade of Roses

Kinoplakat Funeral Parade of Roses

Der in schwarz-weiß gedrehte Film ist eine eigenartige Interpretation der Sage von Ödipus. Handlungsort ist die Subkultur Japans während der 1960-er Jahre. Die Hauptdarsteller sind eine Gruppe von Transvestiten.

Eddie und Leda wohlen beide die Liebe von Gonda gewinnen. Der erwählt Eddie und Leda begeht darum Suizid. Eddie ist jedoch noch nicht zufrieden und stellt Nachforschungen über seinen Vater an, der eines Tages verschwunden ist. Eddie ermordet die eigene Mutter und auch deren Liebhaber. Später muss er erfahren, dass sein Vater niemand anders ist als Gonda, mit der ein Verhältnis hat. Gonda kann die Schmach nicht ertragen und begeht Selbstmord. Eddie wiederum folgt dem Beispiel des Ödipus und sticht sich die Augen aus.

Die Besetzung der Rollen mit Transvestiten ist nicht die einzige Besonderheit des Films. Auch sein Stil ist eigenwillig. In die Handlung sind Befragungen von Dragqueens geschnitten. Um die Künstlichkeit zu untermauern, zeigt der Film Szenen vom Dreh und diverse Spielereien wie Doppelungen und Sprünge erwarten den Zuschauer. "Funeral Parade of Roses" ist der internationale Titel des japanischen Films, der auch den deutschen Titel "Pfahl in meinem Fleisch" trägt. 2018 kommt der Film als Wiederaufnahme im japanischen Original mit deutschen Untertiteln in die Kinos.
Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Original Filmtitel: Bara no sôretsu
Alternativtitel: Pfahl in meinem Fleisch
Land: Japan
Jahr: 1969
Laufzeit ca.: 104
Genre: DramaLGBT
Stichwort: gay
Verleih: Rapid Eye Movies
FSK-Freigabe ab: 18 Jahren

Kinostart: 18.10.2018
Heimkino: -

Regie: Toshio Matsumoto
Drehbuch: Toshio Matsumoto

Schauspieler: Pîtâ (Eddie) • Osamu Ogasawara (Leda) • Yoshimi Jô (Jimi) • Koichi Nakamura (Juju) • Flamenco Umeji (Greco) • Saako Oota (Mari) • Tarô Manji (Nora) • Toyosaburo Uchiyama (Guevara) • Mikio Shibayama (Philosopher) • Wataru Hikonagi (Sabu) • Fuchisumi Gomi (Piro) • Chieko Kobayashi (Okei)

Produktion: Mitsuru Kudo • Keiko Machida
Szenenbild: Setsu Asakura
Kamera: Tatsuo Suzuki
Musik: Jôji Yuasa
Schnitt: Toshie Iwasa


Bild: Rapid Eye Movies

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