Neue Kritiken

Maria träumt

Kinoplakat Maria träumt
Für einen Neuanfang ist es nie zu spät. Das ist die Stärke des ansonsten zu klassischen Dramas mit einer sympathisch spielenden Karin Viard. Wie gehabt ist der Weg das Ziel und das Publikum weiß mehr als das Paar, das sich zu finden sucht. Mit viel Wohlwollen eingeschätzt eine durchschnittliche Komödie; sehenswert für Menschen, die mal kein junges Gemüse auf der Leinwand sehen möchten.

Was man von hier aus sehen kann

Kinoplakat Was man von hier aus sehen kann
Die Kurzfassung des Langinhalts: viel versprochen und wenig gehalten. Die Biografie einer Dorfgemeinschaft spielt vor skurriler Fassade und ist im Detail betrachtet Alltag.

Der Gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch

Kinoplakat Der Gestiefelte Kater: Der letzte Wunsch
Der Kater aus "Shrek" ist zurück. Klein, gewandt und selbst überschätzt. Dieses Mal holt ihn die Vergangenheit ein und er muss dem Tod ins Auge blicken.

She Said

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Hollywood berichtet über Hollywood, nutzt die Chance und verfilmt einen aufgedeckten Skandal: Die Affäre Harvey Weinstein. Das Sachbuch, das als Vorlage diente, stammt von zwei Frauen. Ebenso das Drehbuch zum Drama. Regie führte eine Frau und im Mittelpunkt der Handlung stehen Frauen. Somit ist ein Schwerpunkt-Film entstanden – den auch Männer anschauen sollten.

Der Räuber Hotzenplotz

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Viele Gesichtspunkte sprechen für die angenehm altmodische Verfilmung der Kinderbücher von Otfried Preußler. Wie das sorgfältige Szenenbild. Auch die verschrobene Geschichte macht Spaß. Einige Punkte hätte anders ausfallen können und aus der guten Produktion einen richtig tollen Film machen können.

Shattered

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Mit Speck fängt man Mäuse. Im Film ist der Speck der reiche Programmierer Chris, ein seelisch verletzter Einzelgänger. Das findet Sky heraus und setzt gezielt an dem Punkt an. Doch Sky sucht keinen Seelengefährten, sondern einen vermögenden Mann, der sie reich macht.

Mehr denn je

Kinoplakat Mehr denn je
Eine junge Frau leidet unter einer Erkrankung der Lunge, bei der das Gewebe vernarbt. Nun muss sie entscheiden, ob sie einer Transplantation zustimmt oder, wie sie es ausdrückt, selbst entscheiden und jung sterben. Die Entscheidungsfindung stellt den Löwenanteil der Handlung dar und dauert rund zwei Stunden.

Crimes of the Future

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David Cronenberg zeichnet eine dystopische Version der Zukunft. Die Welt, in der Menschen keinen Schmerz empfinden können, ist kein Paradies, sondern besiedelt von verlorenen Seelen auf der Suche nach sich selbst. Unter Cronenbergs Federführung wird daraus eine lebende Performance mit den Hauptzutaten Horror, Blut und Ekel. Weniger für feinsinnige Menschen als vielmehr für Genre-Fans geeignet.

Mrs. Harris und ein Kleid von Dior

Kinoplakat Mrs. Harris und ein Kleid von Dior
Mrs. Harris goes to Paris. Der englische Titel bringt es auf den Punkt. Eine gute Fee aus Großbritannien erlebt ihr kleines Abenteuer und wird am Ende belohnt. Die Handlung passt wunderbar in die Zeit, in der sie spielt und könnte im Jahr 2022 als betulich oder als schön altmodisch bezeichnet werden.

The Devil's Light

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Alle Jahre wieder: Ein Exorzismus steht an, denn das Böse gibt nie Ruhe. Das klingt vertraut und das ist es auch. An einigen Stellschrauben wurde für "The Devil's Light" gedreht. Aber insgesamt bleibt es bei bewährten Standards. Ob das gut oder böse ist, hängt von der Erwartung des Publikums ab.

Wir sind dann wohl die Angehörigen

Kinoplakat Wir sind dann wohl die Angehörigen
Eine spannende Ausgangslage: In einem Haus leben fremde Menschen temporär zusammen, müssen Spannung und Ungewissheit ertragen. Dadurch kommt es unter den Menschen zu Spannungen, die sich erstaunlich selten entladen. Leider ein deutsches Drama.

Bros

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"Bros" wirbt damit die erste von einem großen Hollywood-Studio produzierte Komödie zu sein, in der die Mehrzahl der Rollen mit Menschen besetzt sind, die aus der LGBTQ+ Community stammen. Als Produzent fungierte Judd Apatow der für seine derben Komödien bekannt ist. Somit erstaunt die zahme Inszenierung von "Bros".

Bodies Bodies Bodies

Kinoplakat Bodies Bodies Bodies
Das Partyspiel des Abends gerät außer Kontrolle. Als kurz danach einer der Teenager grauenvoll stirbt, beginnt die Suche nach der Mörderin beziehungsweise dem Mörder. Ist es eine Person aus der Gruppe? Oder schleicht ein Mörder durchs Haus und streckt die Teenager nieder? Wer überleben will, muss das Rätsel lösen.

Der Nachname

Kinoplakat Der Nachname
In der Fortsetzung des Vornamens nimmt die Handlung Familienstrukturen aufs Korn. Frei nach dem Motto: Alles, was du sagst, kann gegen dich verwendet werden. Die Enge der Wohnung des ersten Teils weicht der Weite der Insel Lanzarote und der Schlagabtausch einem lauen Austausch.

Was dein Herz dir sagt

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Wenn das Ende absehbar ist, dann heißt es aufräumen, was noch anliegt. Suze möchte vor ihrem Tod unbedingt noch ihren zur Adoption freigegebenen Sohn sehen. Kein leichtes Unterfangen, denn die Behörden legen ihr einen Stein nach dem anderen in den Weg. Doch Suze ist zu allem entschlossen!

Meine Chaosfee & ich

Kinoplakat Meine Chaosfee und ich
Die kleine Fee Violetta ist sicher, dieses Mal die Abschlussprüfung zu bestehen und endlich als Zahnfee arbeiten zu dürfen. Leider geht die Prüfung trotz viel guten Willens schief und Violetta bleibt der Abschluss verwehrt. Sehr zur Freude ihres Mitschülers, der es von vornherein gewusst hat, dass das nichts werden kann. Auch darum beschließt Violetta es allen zu zeigen. Wenn sie die Prüfung nicht besteht, dann wird sie einen anderen Weg finden, ihr Können unter Beweis zu stellen.

The Woman King

Kinoplakat The Woman King
Das Action-Drama erzählt lose auf Tatsachen basierend die Geschichte einer starken Frauen-Armee, die ein Königreich verteidigt. Die Kämpferinnen sind derart entschlossen und so gut trainiert, dass sie Männer und sogar zahlenmäßig überlegene Gegner besiegen.

Im Westen nichts Neues

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Das Drama hat angesichts des im Jahr 2022 andauernden Ukraine-Krieg traurige Aktualität erhalten. Davon abgesehen erreicht es eine Qualität, die deutsche Kinofilme nicht oft bieten. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass das Drama von einem Streaming-Anbieter produziert worden ist. Andererseits spricht es für die Idee, Filme erst im Kino zu zeigen und danach im Heimkino. So bleibt dem Publikum die Wahl; wobei der parteiische Kritiker dafür plädiert, den Film im Kino zu schauen.

Smile

Kinoplakat Smile
Solch ein Fluch ist ganz schön lästig. Keiner will ihn haben, aber der Flucht fragt nicht nach und befällt ein Opfer nach dem anderen. Dabei hat der Fluch eine Vorliebe. Das muss Schulmedizinerin Rose am eigenen Leib erfahren.

Tausend Zeilen

Kinoplakat Tausend Zeilen
In unregelmäßigen Abständigen sorgen die Medien für selbstverantwortete Skandale. Im Jahr 1983 druckte die Illustrierte "Stern" Auszüge aus Tagebüchern von Adolf Hitler. Wenige Wochen später folgte auf die Sensation die Ernüchterung. Die Tagebücher waren eine Fälschung. Der Skandal kam unter dem Titel "Schtonk!" im Jahr 1992 ins Kino. Im Jahr 2018 musste der "Spiegel" zugeben, dass viele im Magazin veröffentlichte Reportagen des Journalisten "Claas Relotius" teilweise erfunden waren. Der…

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