Nebel im August

Kinoplakat Nebel im August

Schicksal eines Jungen in einer Heil- und Pflegeanstalt im Dritten Reich. Das Drama unter der Regie von Kai Wessel behandelt ein finsteres Kapitel der deutschen Geschichte. In der Zeit von 1939 bis 1944 wurden Menschen im Rahmen des Euthanasie-Programms getötet. Eines der Opfer war der 13-jährige Ernst Lossa (Ivo Pietzcker). Als asozial eingestuft wurde er in eine Nervenklinik eingewiesen und dort umgebracht. Zuvor lebte der Halbwaise in verschiedenen Heimen und galt als "nicht erziehbar". In der Klinik erkennt er, dass die Verantwortlichen entscheiden, wer der Nächste ist. Ernst plant die Flucht.

Der Film basiert auf dem Roman von Robert Domes. Während der Film seinen Schwerpunkt auf die Zeit in der Anstalt legt, beginnt das Buch bereits 1933. Bei der Schilderung des Klinikalltags stützt sich Domes auf die Erkenntnisse von Prof. Dr. Michael von Cranach. Der leitete das Bezirkskrankenhaus von Kaufbeuren und erforschte von 1980 bis 2006 die Chronik des Krankenhauses mit dem Schwerpunkt auf der Zeit des Nationalsozialismus. Dabei gelangte die Akte des Jungen in seine Hände. Während der Dreharbeiten fungierte Prof. Dr. Michael von Cranach als Berater in historischen und medizinischen Fragen.
Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Land: DeutschlandÖsterreich
Jahr: 2016
Laufzeit ca.: 126
Genre: Drama
Verleih: Studiocanal
FSK-Freigabe ab: 12 Jahren

Kinostart: 29.09.2016
Heimkino: 09.03.2017

Regie: Kai Wessel
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt

Schauspieler: Sebastian Koch (Dr. Walter Veithausen) • Fritzi Haberlandt (Schwester Sophia) • Henriette Confurius (Edith Kiefer) • David Bennent (Oja) • Karl Markovics (Christian Lossa) • Ivo Pietzcker (Ernst Lossa) • Thomas Schubert (Paul Hechtle) • Branko Samarovski (Max Witt) • Jule Hermann (Nandl) • Niklas Post (Josef) • Patrick Heyn • Juls Serger • Franziska Singer

Produktion: Ulrich Limmer
Szenenbild: Christoph Kanter
Kostümbild: Esther Amuser
Maskenbild: Michaela Payer
Kamera: Hagen Bogdanski
Ton: Heinz K. Ebner
Musik: Martin Todsharow
Schnitt: Tina Freitag


Bild: Studiocanal

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