Onoda

Kinoplakat Onoda

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Onoda Hirō einer der zanryū nipponhei, Soldaten, die nach der Kapitulation Japans weiterkämpften, weil sie die Nachricht vom Kriegsende nicht erreichte oder sie die Botschaft nicht glauben wollten. Sie blieben auf ihren Posten und wurden auch "Holdouts" oder "Straggler" genannt. Das Drama beruht auf der Autobiografie von Onoda Hirō (1922 bis 2014).
Im Alter von zweiundzwanzig Jahren wird Hirō von seinem Vorgesetzten das Folgende eingeschärft: "keine Kamikazekommandos, sondern alles was zählt, ist am Leben bleiben – um jeden Preis. Egal, was passiert, die kriegerische Mission ist wichtiger als alles andere." Hirō verinnerlicht den Befehl und tritt im Jahr 1944 seinen Dienst auf der philippinischen Insel Lubang an. Dort kämpft er mit wenigen weiteren Soldaten. Als die Männer die Nachricht vom Kriegsende erreicht, hält Hirō dies für Kriegspropaganda der Alliierten und setzt seinen Auftrag zehntausend Tage lang fort.
Nach der Rückkehr nach Japan wurde der reale Hirō wie ein Held gefeiert und populär. Er schrieb ein Buch über seine Erlebnisse und bereute seine Taten offiziell nicht.

Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Original Filmtitel: Onoda – 10.000 Nächte im Dschungel • Onoda, 10 000 nuits dans la jungle
Land: BelgienDeutschlandFrankreichItalienJapan • Kambodscha
Jahr: 2021
Laufzeit ca.: 167
Genre: DramaKrieg
Verleih: Rapid Eye Movies
FSK-Freigabe ab: 12 Jahren

Kinostart: 02.06.2022

Regie: Arthur Harari
Drehbuch: Arthur Harari • Vincent Poymiro • Bernard Cendron

Schauspieler: Yûya Endô (Hiroo Onoda, jung) • Kanji Tsuda (Hiroo Onoda, alt) • Yûya Matsuura (Kinshichi Kozuka, jung) • Tetsuya Chiba (Kinshichi Kozuka, alt) • Shinsuke Kato (Shôichi Shimada) • Kai Inowaki (Yûichi Akatsu) • Issei Ogata (Major Yoshimi Taniguchi) • Taiga Nakano (Norio Suzuki) • Nobuhiro Suwa (Tanejirô Onoda) • Mutsuo Yoshioka (Captain Hayakawa) • Tomomitsu Adachi (Governor-General Shigenori Kuroda) • Kyûsaku Shimada (Lieutenant Suehiro)

Produktion: Nicolas Anthomé
Szenenbild: Brigitte Brassard
Kostümbild: Catherine Marchand • Patricia Saive
Maskenbild: Emmanuelle Velghe
Kamera: Tom Harari
Ton: Ivan Dumas • Andreas Hildebrandt • Alek Goosse
Musik: Sebastiano de Gennaro • Enrico Gabrielli • Andrea Poggio • Gak Sato und Olivier Marguerit
Schnitt: Laurent Sénéchal


Bild: Rapid Eye Movies

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