Heidi

Kinoplakat Heidi

Der Film aus dem Jahr 2015 basiert auf zwei Romanen von Johanna Spyri, deren erster Band 1880 erschien. Im Mittelpunkt steht das Waisenmädchen Adelheid (Heidi), das zunächst bei seiner Tante Dete aufwächst und dann in die Obhut des Almöhi gegeben wird. Im Roman vergehen einige Jahre bis Heidi von Dete nach Frankfurt geschickt wird. Im Film ist die Zeitspanne kürzer.

Die Personen und ihre Motivationen können unterschiedlich gedeutet werden. Heidi ist ein naturverbundener Freigeist, der in der Enge des städtischen Lebens nicht existieren kann. Weiterhin hellt sie das Leben der Personen ihrer Umgebung auf. Zunächst erobert sie das Herz des Einsiedlers, dann das des Geißenpeters und später auch zum Teil die Herzen der Frankfurter Familie.

Die Geschichte wurde wiederholt verfilmt. Als Realfilm wie auch als Zeichentrickfilm. Die Umsetzung des Jahres 2015 zeigt den Stoff weniger weich gespült als andere. Es beginnt mit der Einführung der Rollen. Zunächst wird Heidi (Anuk Steffen) von ihrer Tante Dete (Anna Schinz) in die Berge gebracht. Wobei Heidi bereits ihre Liebe zu den Tieren zeigt. Der Almöhi (Bruno Ganz), der sein zurückgezogenes Leben in einer einsamen Berghütte verbringt, verweigert Heidi den Zutritt. Sie ist gezwungen im Stall zu übernachten - was ihr überaus gut gefällt. Nur allmählich taut der Almöhi auf und schließt Heidi ins Herz. Schneller wird das Mädchen mit dem Geißenpeter (Quirin Agrippi) und den Tieren warm.

Als der Winter Einzug hält, verbringen Großvater und Heidi die kalte Jahreszeit in der Hütte. Der Geißenpeter muss derweil die Schulbank drücken, was ihm offensichtlich missfällt. Das Frühjahr bringt nicht nur das Grün in die Berge zurück, sondern für Heidi einen radikalen Umbruch. Sie wird von ihrer Tante Dete nach Deutschland gebracht. Dort soll sie in Frankfurt als Gesellschafterin für das kränkelnde Mädchen Klara (Isabelle Ottmann) leben. Doch Heidi wird in dem streng geführten Haushalt nicht glücklich. Die Gouvernante Fräulein Rottenmeier (Katharina Schüttler) herrscht mit preußischer Strenge und ist von Heidis Naturell regelmäßig erschüttert. Nur die Großmutter (Hannelore Hoger), die in Heidi die Lust zum Leben weckt, ist ein Lichtblick. Doch ihre Besuche sind rar und Heidi beginnt durch den Freiheitsentzug krank zu werden. Man überlegt, Heidi in die Berge zurückkehren zu lassen.
Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Land: DeutschlandSchweiz
Jahr: 2015
Laufzeit ca.: 105
Genre: AbenteuerDramaFamilie
Verleih: Studiocanal
FSK-Freigabe ab: 0 Jahren

Kinostart: 10.12.2015
Heimkino: 26.05.2016

Regie: Alain Gsponer
Drehbuch: Petra Volpe
Literaturvorlage: Johanna Spyri

Schauspieler: Anuk Steffen (Heidi) • Bruno Ganz (Almöhi) • Isabelle Ottmann (Klara Sesemann) • Quirin Agrippi (Geißenpeter) • Katharina Schüttler (Fräulein Rottenmeier) • Hannelore Hoger (Großmama Sesemann) • Maxim Mehmet (Herr Sesemann) • Peter Lohmeyer (Sebastian) • Anna Schinz (Dete) • Jella Haase (Tinette) • Lilian Naef (Barbel) • Peter Jecklin (Pfarrer) • Christoph Gaugler (Senner) • Rebecca Indermaur (Geißenpeterin) • Monica Gubser (Großmutter)

Produktion: Reto Schaerli • Lukas Hobi • Uli Putz • Jakob Claussen
Szenenbild: Christian M. Goldbeck
Kostümbild: Anke Winckler
Maskenbild: Georg Korpás • Juliane Hübner
Kamera: Matthias Fleischer
Musik: Niki Reiser
Schnitt: Michael Schaerer


Bild: Studiocanal

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