Insidious Chapter 2

Kinoplakat Insidious Chapter 2

Auch die Flucht vor dem Bösen bringt für die gestresste Familie keine Ruhe. Kaum ist der Sohn den Klauen des Bösen entrissen, da erwischt es den Vater. Da fragt man sich zurecht: Warum erwischt es ausgerechnet uns? Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das Böse beginnt.

Manche Familien haben einfach Pech. So etwa die Lamberts. Nach der Flucht in das Haus der Mutter (Barbara Hershey) des Familienvaters geht das Theater weiter. Ein böser Geist scheint von Josh Lambert (Patrick Wilson) Besitz ergriffen zu haben. Außerdem streckt das Böse immer wieder die unsichtbaren Hände nach den Kindern der Familie aus. Deshalb ist es nötig herauszufinden, wie die Lamberts mit dem Bösen in Verbindung stehen. Eine Detektivarbeit beginnt, während das Böse die Zeit ebenfalls zu nutzen weiß.

Kritik

"Insidious: Chapter 2" setzt anfangs auf eine Mischung aus klassischem Grusel und später auf blanken Horror. Während anfangs knarrende Türen für Gänsehaut und eine stimmige Atmosphäre sorgen, schlägt das Ganze dann in (teils plumpen) Horror um.

Die Handlung teilt sich in Erzählstränge auf. Da gibt es den Ehemann, der gegen den Geist ankämpft, der versucht von ihm Besitz zu ergreifen. Seine Frau Renai (Rose Byrne) hadert mit dem Ungewissen und muss damit fertig werden, dass ihr jüngstes Kind angegriffen wird und mit der Ungewissheit leben, dass mit ihrem Ehemann etwas passiert. Parallel dazu versuchen Geisterjäger und ein Medium herauszufinden, weshalb es ausgerechnet die Familie trifft. Dazu setzt der Film Rückblenden und Wiederholungen ein, die nicht immer stimmig wirken, manches macht den Eindruck von Füllstoff. Und auch die Ermittlungen als solche laufen nicht immer stilsicher ab. Da gibt es selbstredend eine Séance. Etwas albern wird es, wenn ein Medium mit Würfeln versucht zu raten, was die Geister gerade sagen wollen. Je weiter dann die Ermittlung voranschreitet, desto stärker wird der Eindruck, dass der Hintergrund doch etwas weit hergeholt ist.

Hingegen schön umgesetzt, wenn auch sehr klassisch, ist die Atmosphäre des Hauses. Es macht viel von der Atmosphäre des Films aus; wobei es unstimmig wirkt, dass die gar nicht omahafte Barbara Hershey in diesem Oma-Haus leben soll. Die Darsteller sind nicht eben die erste Garde Hollywoods und schlagen sich unterschiedlich tapfer. Als Glanzleistungen wird wohl niemand erwarten - und auch nicht zu sehen bekommen.

Fazit
Viel Hokuspokus und eine nicht geradlinige, teils wirre Handlung überzeugen nur bedingt.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 50 %


Land: USA
Jahr: 2013
Laufzeit ca.: 105
Genre: HorrorMystery
Verleih: Sony Pictures
FSK-Freigabe ab: 16 Jahren

Kinostart: 17.10.2013

Regie: James Wan
Drehbuch: Leigh Whannell

Schauspieler: Patrick Wilson (Josh Lambert) • Rose Byrne (Renai Lambert) • Ty Simpkins (Dalton Lambert) • Lin Shaye (Elise Rainier) • Barbara Hershey (Lorraine Lambert) • Steve Coulter (Carl) • Leigh Whannell (Specs) • Angus Sampson (Tucker) • Andrew Astor (Foster Lambert) • Hank Harris (Carl, jung) • Jocelin Donahue (Lorraine, jung) • Lindsay Seim (Elise Rainier, jung) • Danielle Bisutti (Parker Cranes Mutter) • Tyler Griffin (Parker, jung) • Garrett Ryan (Josh, jung)

Produktion: Jason Blum • Oren Peli
Szenenbild: Jennifer Spence
Kostümbild: Kristin M. Burke
Maskenbild: Eleanor Sabaduquia
Kamera: John R. Leonetti
Musik: Joseph Bishara
Schnitt: Kirk M. Morri


Bilder: Sony Pictures

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