Bride Wars - Beste Feindinnen

Kinoplakat Bride Wars

Der schönste Tag im Leben als Zankapfel. Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway) sind seit ihrer Kindheit beste Freundinnen und teilen einen ganz großen Traum: Eines Tages im New York Plaza Hotel zu heiraten. Als es soweit ist, beauftragen sie die renommierte Hochzeitsplanerin Marion St. Claire (Candice Bergen) mit der Planung der Hochzeiten.

Leider unterläuft Marions ungeschickter Sekretärin ein Fehler. Sie bucht beide Hochzeiten für denselben Tag. Nun müsste eine der Bräute ihre Hochzeit verschieben – womit der Streit beginnt. Aus kleinen werden große Sticheleien und am Ende tobt der offene Krieg zwischen den ehemals besten Freundinnen. Wird am Ende aus dem schönsten im Leben einer Frau der schwärzeste Tag werden?

Kritik

Es ist nicht immer auf den Punkt zu bringen, weshalb ein Film nicht gefällt. Im Fall von "Bride Wars – Beste Feindinnen" funktioniert in meinen Augen weder die Handlung noch die Komik. Das größte Problem ist für mich, dass ich das Problem der Bräute nicht sehe. Weshalb können zwei beste Freundinnen nicht eine Doppel-Hochzeit feiern? Oder sich anderweitig einigen? Schließlich sind sie beste Freundinnen (seit Kindertagen). Es scheint nur den Grund zu geben, dass damit die Handlung steht und fällt.

Also sehe ich von dem fehlenden Grundkonflikt ab, fallen mir weitere Faktoren auf, die nicht stimmen. So wird beispielsweise zu Filmbeginn eine Erzählerin eingeführt, die aber auf Dauer kaum etwas zu erzählen hat. Wozu also eine Erzählerin? Oder: Liv und Emma sind starke Frauen, die einen Mann heiraten wollen, der als Prototyp des Langweilers durchgehen kann und eigentlich gar nicht zu ihnen passt. Aber nur eine von beiden sieht das ein. Warum nur eine? Und weshalb heiratet sie dann den netten Bruder der besten Freundin? Das kommt so überraschend, wie der Dienstag auf den Montag folgt, denn die zwei verstehen sich derart auffällig gut. Mit anderen Worten: Der Handlung fehlen Überraschungen. Zudem mangelt es am Einfallsreichtum. Liv spielt Emma einen Streich im Schönheitssalon. Emma nimmt während Livs Friseurbesuch Rache. Des Weiteren bleiben die Gemeinheiten auf einem Niveau, das für Zickenterror viel zu zahm ausfällt. Geschliffene Dialoge oder Wortduelle stehen nicht auf der Tagesordnung.

Fazit
Anne Hathaway und Kate Hudson sind mir als Schauspielerinnen sympathisch. Aber mit dieser zahnlosen Komödie haben sich beide keinen Gefallen getan.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 50 %


Original Filmtitel: Bride Wars
Land: USA
Jahr: 2009
Laufzeit ca.: 90
Genre: Komödie
Verleih: 20th Century Fox
FSK-Freigabe ab: 0 Jahren

Kinostart: 05.02.2009
Heimkino: 18.06.2010

Regie: Gary Winick
Drehbuch: Greg DePaul • Casey Wilson • June Diane Raphael

Schauspieler: Kate Hudson (Liv) • Anne Hathaway (Emma) • Kristen Johnston (Deb) • Bryan Greenberg (Nate) • Chris Pratt (Fletcher) • Steve Howey (Daniel) • Candice Bergen (Marion) • John Pankow (John) • Michael Arden (Kevin) • June Diane Raphael (Amanda) • Casey Wilson (Stacy) • Lauren Bittner (Amie) • Hettienne Park (Marissa) • Bruce Altman (Simmons) • Victor Slezak (Colson)

Produktion: Kate Hudson • Alan Riche • Julie Yorn
Szenenbild: Dan Leigh
Kostümbild: Karen Patch
Kamera: Frederick Elmes
Musik: Edward Shearmur
Schnitt: Susan Littenberg Hagler


Bild: 20th Century Fox

1 customer review

befriedigend
05.02.09
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