Furusato - Wunde Heimat

Kinoplakat Furusato

Dokumentarfilm über Menschen, die nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ihre Heimat nicht verließen oder dahin zurückkehrten. Wohl wissend, dass ihnen die Radioaktivität schadet.

2011 fand im japanischen Fukushima in dessen Atomkraftwerk eine Kette von nuklearen Unfällen statt, die auf der internationalen Bewertungsskala für nukleare Ereignisse mit der höchsten Stufe eingestuft werden. In den Städten und Gemeinden rund um den Unglücksort ging der Fallout nieder, der auch 2016 noch für eine enorm hohe Dosis an Strahlung verantwortlich ist. Trotz dieses Wissens haben einige Bewohner der Ansiedlung Minamisoma entweder nie verlassen oder sind zurückgekehrt. Der Dokumentarfilm des deutschen Filmemachers Thorsten Trimpop spürt der Frage nach, wo die Beweggründe der Menschen liegen.
Einige sind mit ihrer Heimat derart verwachsen, dass es für sie unmöglich ist an einem anderen Ort zu leben. Ein anderes Argument ist das fehlende Geld, denn nicht alle Geschädigten erhielten Entschädigungszahlungen. Wieder andere geben ihr hohes Alter an und sind der Meinung, dass sie eines natürlichen Todes sterben werden, ehe sie die Auswirkungen der Radioaktivität zu spüren bekommen.
Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Land: Deutschland
Jahr: 2016
Laufzeit ca.: 94
Genre: Dokumentarfilm
Verleih: imFilm
FSK-Freigabe ab: 12 Jahren

Kinostart: 08.03.2018
Heimkino: 28.09.2018

Regie: Thorsten Trimpop
Drehbuch: Thorsten Trimpop

Produktion: Tobias Büchner
Musik: Benedikt Schiefer
Schnitt: Stefan Oliveira-Pita • Daniel Mooney


Bild: imFilm

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