Naomis Reise

Kinoplakat Naomis Reise

Das Drama zeigt die Schattenseiten des vermeintlichen Paradieses Deutschland, das für eine Familie aus Peru zur Hölle wird.

Naomi (Scarlett Jaimes) kann es kaum fassen. Ihre ältere Schwester ist in Deutschland von ihrem Ehemann umgebracht worden. Ihre Familie legt die Ersparnisse zusammen und fliegt nach Berlin, um dort im Gericht dem Prozess beizuwohnen. Was die Anklage in sachlichem Behördendeutsch aufdeckt, ist für die Peruaner unerträglich.
Stück für Stück demontiert der Film den schönen Schein vom Leben einer Peruanerin in der Ehe mit einem Deutschen. Ob er den Antrieb des Verbrechers nicht offenlegen kann oder es nicht beabsichtigt, bleibt ungeklärt. Der Film nimmt das fiktive Verbrechen zum Anlass, um aufzuzeigen, dass die deutsche Rechtsprechung nicht in der Lage ist, über Rassismus zu richten.
Inhaltsangabe geschrieben von: Tom


Land: Deutschland
Jahr: 2017
Laufzeit ca.: 92
Genre: DramaGerichtsfilm
Verleih: Filmgalerie 451
FSK-Freigabe ab: 12 Jahren

Kinostart: 13.09.2018
Heimkino: 25.01.2019

Regie: Frieder Schlaich
Drehbuch: Claudia Schaefer

Schauspieler: Scarlett Jaimes (Naomi) • Liliana Paula Trujillo Turin (Elena (Mutter)) • Citlali Huezo (Isabel) • Miguel Valenzuela (Mateo) • Daniel Hinojo (Pedro) • Michael Rothbart (Vorsitzender Richter) • Christian Voss (Verteidiger) • Undine Weyers (Nebenklagevertretung) • Martin Mrosk (Staatsanwalt) • David Garzón Bardua (Übersetzer) • Romanus Fuhrmann (Bernd Hoffmann) • Margot Nagel (Frau Hoffmann) • Milagros Samanamud (Rosario Martinez) • Jelena Kuljic (Stana Demirovic) • Christoph Urban (Lars Noak (Bernds Kumpel))

Produktion: Frieder Schlaich • Irene von Alberti
Szenenbild: Angela Bravo
Kostümbild: Silke Sommer
Maskenbild: Lena Brendle • Sandra Stockmeier
Kamera: Micaela Cajahuaringa
Ton: Rainer Gerlach
Musik: Martin Todsharow
Schnitt: Janina Herhoffer


Bild: Filmgalerie 451

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