Sitcom

Kinoplakat Sitcom

François Ozon setzt auf Bilder, von denen er annimmt, damit sein Publikum schockieren zu können. Eine Provokation um der Provokation willen.

Eine gut bürgerliche Familie in Frankreich. Alle Dinge gehen ihren gewohnten Gang bis zu dem Tag, an dem der Vater Jean eine weiße Ratte mit nach Hause bringt, welche sich als Katalysator erweist. Jeder, der sie berührt, beginnt bislang verborgene sexuelle Wünsche auszuleben: Noch am selben Abend schläft der Sohn Nicolas mit dem Mann der Putzfrau. Seine Schwester Sophie stürzt sich aus dem Fenster, ist fortan querschnittgelähmt und zwingt ihren Freund zu SM-Spielen um festzustellen, was sie noch spüren kann. Mutter Helene versucht ihren Sohn auf den rechten Weg zurückzubringen, indem sie mit ihm schläft. Doch der veranstaltet weiterhin Orgien und letzten Endes fühlt sich die Mutter dann auch mehr und mehr zur lesbischen Putzfrau Maria hingezogen.
Nur der Vater bleibt unberührt vom Geschehen. Die Überlegung seiner Tochter Sophie, ob sie mit ihm schlafen soll, wird nicht mehr in die Tat umgesetzt, denn die Ratte wird als Verursacher des Ganzen erkannt. Vom Vater verspeist, mutiert das Familienoberhaupt.

Ich habe schon bessere und schon schlechtere Filme gesehen. Wenn man Orgien, Sadomasochismus sowie Homosexualität nicht als schockierend betrachtet, bleibt dem Film nur der Inzest als Tabubruch. Das ist mager und trägt den Film nur bedingt.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 40 %


Land: Frankreich
Jahr: 1998
Laufzeit ca.: 85
Genre: KomödieLGBT
Verleih: Pro-Fun Media Filmverleih
FSK-Freigabe ab: 16 Jahren

Kinostart: 25.03.1999
Heimkino: 05.06.2001

Regie: François Ozon
Drehbuch: François Ozon

Schauspieler: Évelyne Dandry (Mutter Helene) • François Marthouret (Vater Jean) • Marina de Van (Tochter Sophie) • Adrien de Van (Sohn Nicolas) • Stéphane Rideau (David, Sophies Freund) • Lucia Sanchez (Haushälterin Maria) • Jules-Emmanuel Eyoum Deido (Abdu, Marias Mann) • Jean Douchet (Psychotherapeut)

Produktion: Olivier Delbosc • Marc Missonnier
Szenenbild: Angélique Puron
Kostümbild: Hervé Poeydemenge
Kamera: Yorick Le Saux
Musik: Éric Neveux
Schnitt: Dominique Petrot


Bild: Pro-Fun Media Filmverleih

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ausreichend
25.03.99
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