Smuggling Hendrix

Kinoplakat Smuggling Hendrix

Der Zypriot Yiannis träumt von einer Karriere als Musiker und einem besseren Leben in den Niederlanden. Dorthin will er in wenigen Tagen ausreisen. Bis dahin muss er Ärger vermeiden. Mit seiner Ex-Freundin, die mittlerweile einen anderen hat. Mit seinen Kreditgebern, denen er Geld schuldet. Und mit seiner resoluten Vermieterin, der er fünf Monatsmieten schuldet.

Kurz vor dem Flug läuft Yiannis' Hund Jimi über die Grenze in den türkischen Teil der Insel Zypern. Verärgert geht Yiannis über die Grenze, die auf griechischer Seite keine ist und holt Jimi zurück. Plötzlich gibt es auf der griechischen Seite doch eine Grenze und die Einfuhr-Vorschriften verbieten das Einführen von lebenden Tieren. Yiannis muss einen Weg finden seinen geliebten Hund über die Grenze zu schaffen. Ein im Grunde genommen einfaches Unterfangen. Je länger Yiannis an seinem Plan arbeitet, desto mehr Menschen sind involviert. Am Ende bilden drei Männer eine Schicksalsgemeinschaft im Kampf gegen Windmühlen.

Kritik

In der Komödie "Smuggling Hendrix" zieht die Handlung immer größere Kreise. Es beginnt mit einem kleinen Problem und endet mit drei gescheiterten Männern, die von einem besseren Leben träumen. Ob sie dafür ihre Insel verlassen werden ist nicht Gegenstand des Films.

Der Humor setzt auf politische Witze, in denen über den Zypern-Konflikt gestritten wird. Gelungener sind die gespielten Witze. So kauft Yiannis, der wenig von den Türken hält, eine Luftmatratze, auf der ein großer Halbmond prangt. Sehenswert ist der absurde Szenen-Humor. Da gehen Yiannis und sein neuer türkischer Freund Hasan ins Hamam, um dort mit Tuberk zu sprechen. Der thront wie ein Buddha, während die zwei Männer etwas tiefer sitzen. Sie versuchen Streit zu vermeiden, der unvermeidbar ist. Ebenso unumgänglich ist die Freundschaft, die die Drei anfangs nicht wahrhaben wollen. Sie sind Leidensgenossen und Brüder im Geiste.

Fazit
"Smuggling Hendrix" ist keine Großproduktion und lebt von einem alltäglichen Thema, das überspitzt wird. Die Handlung verläuft zwischenzeitlich etwas und nicht alle Handlungsfäden sind am Ende aufgelöst, aber die Erzählung ist rund und sehenswert.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 60 %


Land: DeutschlandGriechenland • Zypern
Jahr: 2018
Laufzeit ca.: 90
Genre: Komödie
Verleih: Filmperlen
FSK-Freigabe ab: -

Kinostart: 14.11.2019

Regie: Marios Piperides
Drehbuch: Marios Piperides

Schauspieler: Adam Bousdoukos (Yiannis) • Fatih Al (Hasan) • Vicky Papadopoulou (Kika) • Özgür Karadeniz (Tuberk) • Giannis Kokkinos (Offizier) • Valentinos Kokkinos (Offizier) • Georgia Constantinou (Vermieterin) • Toni Dimitriou (Pambos) • Marios Stylianou (Antonis) • Andreas Phylactou (Giorgos) • Charalambos Charalambou (Ladner) • Paul Stewart (UN Guard)

Produktion: Martin Hampel • Thanassis Karathanos • Kostas Lambropoulos • Marios Piperides • Janine Teerling
Szenenbild: Mihalis Samiotis
Kostümbild: Maria Karapouliou
Maskenbild: Kyriaky Melidou
Kamera: Christian Huck
Musik: Kostantis Papakonstantinou
Schnitt: Stylianos Constantinou


Bild: Filmperlen

1 customer review

befriedigend
07.10.19
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