Spy Kids 2 - Die Rückkehr der Superspione

Kinoplakat Spy Kids

Dieser Film ist frech, bunt, laut und hoffnungslos überdreht! Carmen und Juni Cortez sehen aus wie zwei ganz normale Kinder. Allerdings gehören sie der OSS an, der Organisation der Superspione. Spionage liegt übrigens in ihren Genen, denn ihre Eltern und ihre Großeltern sind bereits Spione.

Als die Tochter des Präsidenten der USA in einem Freizeitpark ein Karussell sabotiert, damit ihr Vater auf sie aufmerksam wird und wieder einmal Zeit mit ihr verbringt, werden Carmen und Juni gerufen, um das Mädchen zu retten. Während die Geschwister noch an der Fahrattraktion hinaufklettern, werden sie von Gary und Gerti Giggles überholt, fortan ein konkurrierendes Geschwisterpaar.

Beim folgenden Empfang im Pentagon tritt eine Katastrophe nach der anderen ein. Erst wird Vater Cortez bei der Beförderung übergangen und der zwielichtige Donnagan bekommt seine Stelle. Anschließend betäuben die fiesen Magna-Men alle Erwachsenen und bringen die neue Superwaffe in ihre Gewalt. Mit deren Hilfe kann man die Elektrizität der gesamten Erde ausschalten. Eine Gefahr für die Menschheit - und ein Fall für die OSS.

Den Auftrag, die Superwaffe wiederzufinden, bekommen aber nicht die Cortez', sondern ausgerechnet die Giggles! Doch mithilfe von Supertoy R.A.L.P.H. spioniert Juni den Auftrag aus und die Zielkoordinaten des Libellen-U-Boots von Gary und Gerti werden manipuliert. Die zwei landen in der Wüste während Carmen und Juni bereits auf der Suche sind. Auf einer abgelegenen Vulkaninsel werden sie fündig. Leider versagen ihre technischen Spielzeuge allesamt und sie müssen sich zu Fuß durchschlagen und sind ganz auf ihre eigenen Ideen und Fähigkeiten angewiesen. Im Innern des Vulkans treffen sie den verrückten Wissenschaftler Romero.

Kritik

In "Spy Kids 2 - Die Rückkehr der Superspione" ist fast alles möglich. Physikalische Gesetze, wie zum Beispiel die Schwerkraft, werden zugunsten von Fantasie außer Kraft gesetzt. Carmen und Juni verfügen über ein Baumhaus mit Hubschrauberlandeplatz, tragen Nanotechnologie-Uhren am Handgelenk, die alles können, aber nicht die Uhrzeit anzeigen. Die Vulkaninsel wird bevölkert von Wesen, die Ray Harryhausen persönlich geschaffen haben könnte.

Die technischen Spielereien machen klassischen James-Bond-Filmen Konkurrenz. Die Cortez' sind Spione mit Leib und Seele. Mamas Schminktisch ist ein Supercomputer, mit dem sich Carmen in den Rechner des Pentagon hacked. Juni hat sein Hightech-Spielzeug R.A.L.P.H., das alles kann: Krawatten binden und spionieren. Diese Mischung aus Frosch und Spinne ist nicht nur Juni ans Herz gewachsen. Im entscheidenden Moment jedoch versagt die Technik wegen Stromausfalls und die Kinder sind ganz auf sich selbst gestellt.

Fazit
Der Film hat Elemente von Sandalen-Filmen, ist ein spannendes Abenteuer und James Bond für Kinder.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 60 %


Original Filmtitel: Spy Kids 2: Island of Lost Dreams
Land: USA
Jahr: 2002
Laufzeit ca.: 100
Genre: AbenteuerActionFamilieFantasyKomödie
Verleih: Concorde Filmverleih
FSK-Freigabe ab: 6 Jahren

Kinostart: 30.01.2003
Heimkino: 05.11.2003

Regie: Robert Rodriguez
Drehbuch: Robert Rodriguez

Schauspieler: Antonio Banderas (Gregorio Cortez) • Carla Gugino (Ingrid Cortez) • Alexa Vega (Carmen Cortez) • Daryl Sabara (Juni Cortez) • Steve Buscemi (Romero) • Mike Judge (Donnagan) • Danny Trejo (Machete) • Cheech Marin (Felix Gumm) • Matt O'Leary (Gary Giggles) • Emily Osment (Gerti Giggles) • Ricardo Montalban (Großvater) • Holland Taylor (Großmutter)

Produktion: Robert Rodriguez
Szenenbild: Robert Rodriguez
Kostümbild: Graciela Mazón
Maskenbild: Ermahn Ospina
Kamera: Robert Rodriguez
Musik: John Debney • Robert Rodriguez
Schnitt: Robert Rodriguez


Bild: Concorde Filmverleih

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