Die Liebe zur Natur wird bei den Muniers von Generation zu Generation weitergegeben. Für das jüngste Abenteuer sind Großvater Michel, dessen Sohn Vincent und Enkelsohn Simon in die verschneiten Wälder der Vogesen gezogen, um dort Tiere zu filmen. Am Abend erzählt der Großvater von seiner Begeisterung, als Tierfilmer zu arbeiten. Besonders hat es ihm der Auerhahn angetan.
Der Film beobachtet abwechselnd Flora und Fauna sowie die Beobachter. Immer wieder machen die Männer einander auf Besonderes aufmerksam und die Kamera fängt es ein. Ob es mystischer Nebel ist oder ein Tier ins Bild gehuscht kommt. Die Begeisterung des Trios springt auf das Publikum über.
Kurz kommen bei der Herangehensweise leider die Erklärungen. Nicht jedes Tier wird namentlich genannt. Auch weitergehende Erklärungen hätten dem Thema angestanden. Die vom Senior geteilten Gedanken sind meist kurz und bleiben oberflächlich. Trotzdem gefällt es, das interessante Gesicht des alten Mannes in Nahaufnahme zu betrachten.
Nicht ganz glücklich erfolgte die Auswahl der Filmmusik. Zum einen wegen der vielen Wiederholungen der kurzen Stücke und aufgrund der teils aufdringlichen, esoterischen Klänge.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 70 %
Land: Frankreich
Jahr: 2024
Laufzeit ca.: 93
Genre: Dokumentarfilm
Verleih: Pandora Filmverleih
FSK-Freigabe ab: -
Kinostart: 19.02.2026
Regie: Vincent Munier
Drehbuch: -
Schauspieler: -
Produktion: Pierre-Emmanuel Fleurantin • Laurent Baujard • Vincent Munier
Kamera: Vincent Munier • Antoine Lavorel • Laurent Joffrion • Léo-Pol Jacquot • Lao Poitrin
Musik: Warren Ellis • Dom La Nena • Rosemary Standley
Schnitt: Laurent Joffrion • Vincent Schmitt
Anzeige
Bild: Pandora Filmverleih
