Johnny English

Kinoplakat Johnny English

Rowan Atkinson, besser bekannt als Mr. Bean, macht als Johnny English den Geheimdienst unsicher. Pascal Sauvage ist dem Anschein nach ein beliebter, französischer Geschäftsmann. Doch Johnny English ist sich sicher, hinter der sauberen Fassade steckt ein durchtriebener Gangster. Sein Vorgesetzter sieht das anders, denn er hat beste Kontakte zu Pascal Sauvage. Wir werden sehen, wer Recht behält.

Als der beste britische Geheimagent Nr. 1 ums Leben kommt und auf seiner Beerdigung die restlichen Topagenten ebenfalls ins Gras beißen, bleibt nur noch Johnny English übrig. Doch auch er kann nicht verhindern, dass die englischen Kronjuwelen geraubt werden und sogar die Königin abdankt. Somit könnte Pascal Sauvage (John Malkovich) den britischen Thron besteigen, doch es geht dem Franzosen nicht um den Thron, sondern er will die Insellage des englischen Kontinents für ganz andere Zwecke nutzen.

Kritik

In bester Agenten-Manier und mit viel Klamauk macht sich Johnny English daran Pascal Sauvage das Handwerk zu legen. Unterstützt wird er von seinem Assistenten Bough (Ben Miller), der allerhand einstecken muss und den Chef aus mancher Patsche retten. Unterstützung bekommt Johnny English von seiner bezaubernden Kollegin Lorna Campbell (Natalie Imbruglia).

Von Sprachwitz (in der englischen Fassung) bis hin zu Slapstick und Klamauk reicht die Humor-Palette. Dabei ist die Spannweite recht groß. Es gibt köstliche Situationskomik wenn Johnny English eine Beerdigung als Gangstertrick entlarven will und sich dann aus der Affäre ziehen muss, weil es eben doch eine echte Beerdigung ist. Oder wenn er in seinem Badezimmer tanzt. Die englische Fassung bietet auch Sprachakrobatik, die, das liegt in der Natur der Sache, in der deutschen Fassung wahrscheinlich zu kurz kommen wird. John Malkovich, der in Frankreich lebt, spielt einen Franzosen, der sich genötigt sieht englisch mit französischer Verschnupftheit zu sprechen. Aber auch Rowan Atkinsons brilliert in einer Szene in der er zu sprechen versucht, nachdem er sich ein Medikament zur Muskelentspannung gespritzt hatte. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die gesehene englische Fassung. Der Film kennt allerdings auch sehr einfache Witze. Etwa wenn sich der Agent über die Kanalisation Zugang zu einem französischen Schloss verschafft und das Plumpsklo just in dem Moment in Gebrauch ist. Weshalb sich seine Kollegin Lorna Campbell (Natalie Imbruglia) in Johnny English verliebt ist nicht stimmig, aber zu einer James-Bond-Parodie gehört das nun einmal einfach dazu.

Fazit
Die englische Fassung bietet viel Witz und Klamauk. Ideal für einen lockeren Kinoabend, der gezielt auf die Lachmuskeln geht.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 60 %


Land: Großbritannien
Jahr: 2003
Laufzeit ca.: 87
Genre: AbenteuerActionKomödieParodie
Verleih: United International Pictures
FSK-Freigabe ab: 6 Jahren

Kinostart: 10.04.2003
Heimkino: 01.09.2003

Regie: Peter Howitt
Drehbuch: Neal Purvis • Robert Wade • William Davies

Schauspieler: Rowan Atkinson (Johnny English) • John Malkovich (Pascal Sauvage) • Tasha de Vasconcelos (Gräfin Alexandra) • Ben Miller (Bough) • Greg Wise (Agent One) • Douglas McFerran (Carlos Vendetta) • Steve Nicolson (Dieter Klein) • Terence Harvey (Trauergast) • Kevin McNally (Prime Minister) • Tim Pigott-Smith (Pegasus, Head of MI7) • Nina Young (Sekretärin) • Rowland Davies (Sir Anthony Chevenix) • Natalie Imbruglia (Lorna Campbell) • Philippa Fordham (Frau) • Tim Berrington (Roger)

Produktion: Tim Bevan • Frederic Bovis • Eric Fellner • Mark Huffam • Lucette Legot
Szenenbild: Chris Seagers
Kostümbild: Jill Taylor
Maskenbild: Kate Benton
Kamera: Remi Adefarasin
Musik: Edward Shearmur
Schnitt: Robin Sales


Bild: United International Pictures

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