Sinbad - Der Herr der sieben Meere

Kinoplakat Sinbad Der Herr der sieben Meere

Sinbad und Prinz Proteus waren Jugendfreunde, bis sich ihre Wege trennten wegen einer Frau. Diese ist keine geringere als Marina, deretwegen sich Sindbad auf ein gefährliches Abenteuer einlässt.

Die Göttin Eris hat es auf das Buch des Friedens abgesehen und beauftragt Sinbad das Buch zu stehlen. Doch weil der noch ein ganz klein wenig Licht in seinem finsteren Herzen trägt, versagt er bei dem Auftrag. So muss die Göttin selbst zur Tat schreiten und lässt den Verdacht auf ihn fallen. Der gerät in Beweisnot und wird zum Tode verurteilt. Sein ehemaliger Jugendfreund, der Prinz Proteus, lässt sich an seiner Stelle einkerkern, damit Sinbad seine Unschuld beweisen kann und das Buch des Friedens zurückbringen.

Kaum ist er frei, hat er nichts Besseres im Sinn als seine Haut zu retten, doch Marina, die sich als blinder Passagier an Bord seines Schiffes befindet, macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Und hätte er sie nicht an seiner Seite, würde er die gefährliche Fahrt nicht überstehen, denn wenn es brenzlig wird, dann hilft nur eins: Frau ans Steuerruder! Denn nur Marina ist immun gegen den betörenden Gesang der Sirenen und reißt das Ruder rum (im wahrsten Sinn des Wortes), tatkräftig unterstützt von Spike, Sinbads pausenlos sabbernder Bulldogge. Schnell erobert Marina nicht nur Sinbads Herz, sondern auch die Herzen der Besatzung des Schiffs. Allerdings ist die Göttin Eris keine leichte Gegnerin.

Kritik

"Sinbad - Der Herr der sieben Meere" ist ein Abenteuer für die ganze Familie. Wie man es aus Zeichentrickfilmen kennt, hat der Hauptdarsteller ein begleitendes Tier: Spike, die Bulldogge sabbert ununterbrochen und hat ein goldenes Herz, wie alle Figuren des Films (ausgenommen die Göttin Eris). Auffällig ist die Definition von Marinas Rolle, die zum Glück nicht den Normen der rehäugigen Schönheiten bei Disney entspricht. Sie packt tatkräftig mit an und rettet die Mannschaft nebst dem Schiff. Zu guter Letzt noch ein Lichtblick: Es wird im gesamten Film nicht gesungen.

Die Computer-Animation ist noch gewöhnungsbedürftig. Dem Geschmack der Zeit entsprechend, tragen die Männer Techno-Bärtchen und ihre Köpfe sind arg eckig geraten. Sinbad selbst hat einen auffällig kleinen Kopf. Die fließende Animation der Göttin Eris wiederum ist sehr schön geraten. Für ganz kleine Zuschauer hat der Film zu viel Action und Monster spendiert bekommen. Am besten lässt sich der Film als freches Abenteuer bezeichnen. In der englischen Fassung glänzt der Film mit sehr guten, prominenten Sprechern. Interessant ist der Umstand, dass auch die deutsche Fassung den Namen Sinbad beibehält und nicht auf Sindbad umschwenkt.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 60 %


Original Filmtitel: Sinbad - Legend Of The Seven Seas
Land: USA
Jahr: 2003
Laufzeit ca.: 90
Genre: AbenteuerAnimationFamilieKomödie
Verleih: United International Pictures
FSK-Freigabe ab: 6 Jahren

Kinostart: 24.07.2003
Heimkino: 27.11.2003

Regie: Tim Johnson • Patrick Gilmore
Drehbuch: John Logan

Sprecher: Sinbad (Brad Pitt / Benno Fürmann) • Marina (Catherine Zeta-Jones / Jasmin Tabatabai) • Eris (Michelle Pfeiffer / Daniela Hoffmann) • Proteus (Joseph Fiennes / Benjamin Völz) • Kale (Dennis Haysbert / Tilo Schmitz) • Rat (Adriano Giannini / Michael Pan)

Produktion: Jeffrey Katzenberg • Mireille Soria
Szenenbild: Raymond Zibach
Musik: Harry Gregson-Williams
Schnitt: Tom Finan


Bilder: United International Pictures

1 customer review

befriedigend
24.07.03
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