The Best of Me - Mein Weg zu dir

Kinoplakat The Best of Me

Wenn ich ins Kino gehe, dann möchte ich unterhalten werden. Gerne auch mal mit weniger Anspruch und leichten Inhalten. Bei der Romanverfilmung nach Nicolas Sparks muss man seine Erwartungen allerdings herunterschrauben. Schöne Bilder, attraktive Menschen und jede Menge Emotionen ergeben einen soliden Eindruck.

Die Grundlage der tragischen Liebesgeschichte bilden Amanda Collier (Liana Liberato) und Dawson Cole (Luke Bracey) die wie die sprichwörtlichen Königskinder nicht zueinanderfinden. In jungen Jahren trennen sie die unterschiedlichen Klassen aus denen sie stammen. Sie kommt aus gutem Hause und er aus der Unterschicht. Dann werden sie räumlich getrennt und er weißt ihre Liebe zurück. 20 Jahre später ist Dawson (James Marsden) Single und Amanda (Michelle Monaghan) in einer unglücklichen Ehe gefangen, als der Tod eines gemeinsamen Freundes sie wieder zusammenbringt. Beide spüren, dass sie füreinander bestimmt sind. Doch der Vergangenheit kann niemand entfliehen.

Kritik

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Aber: Die tragischeren Geschichten schreibt Nicolas Sparks. Und ich enthülle sicherlich nicht zu viel, wenn ich verrate, dass das Ende tragischer Natur ist. Und der Weg dorthin ist mit großen Emotionen gepflastert. Immer wieder liegen sie gewitterschwer in der Luft. Ob es nun um ihre verkorkste Ehe mit einem Alkoholiker geht oder um seine tragische Jugend in einer sozial schwachen Familie. Weitere tragende Elemente sind Schicksal, Sterne und unerklärbare Verbindungen. Eingebettet ist die Handlung in handwerklich gut umgesetzte Bilder und teils sehr schöne Naturaufnahmen. Weniger überzeugend als die schöne Natur sind die überwiegend mittelprächtigen Leistungen der Darsteller.

Fazit
Warum nicht? Eine Seifenoper ins Kino bringen, in der die Menschen zwar Probleme zu lösen haben - doch in erster Linie mit ihren Emotionen kämpfen. Das lässt die Frage aufkeimen, ob es lohnt ins Kino zu gehen? Ja und nein. "The Best of Me - Mein Weg zu dir" weiß durchaus zu unterhalten. Allerdings als Film ohne wirklichen Biss und ohne eine Angriffsfläche zur Auseinandersetzung zu bieten.
Filmkritik: Thomas Maiwald
Wertung: 50 %


Original Filmtitel: The Best of Me
Land: USA
Jahr: 2014
Laufzeit ca.: 118
Genre: DramaRomantik
Verleih: Senator Film Verleih
FSK-Freigabe ab: 12 Jahren

Kinostart: 08.01.2015
Heimkino: 15.05.2015

Regie: Michael Hoffman
Drehbuch: J. Mills Goodloe • Will Fetters
Literaturvorlage: Nicholas Sparks

Schauspieler: Michelle Monaghan (Amanda) • James Marsden (Dawson) • Luke Bracey (Dawson, jung) • Liana Liberato (Amanda, jung) • Gerald McRaney (Tuck) • Caroline Goodall (Evelyn) • Clarke Peters (Morgan Dupree) • Sebastian Arcelus (Frank) • Jon Tenney (Harvey Collier) • Sean Bridgers (Tommy Cole) • Rob Mello (Ted Cole)

Produktion: Denise Di Novi • Alison Greenspan • Ryan Kavanaugh • Russ Kavanaugh • Theresa Park • Nicholas Sparks
Szenenbild: Patrizia von Brandenstein
Kostümbild: Ruth E. Carter
Maskenbild: Aimee Stuit
Kamera: Oliver Stapleton
Musik: Aaron Zigman
Schnitt: Matt Chesse


Bild: Senator Film Verleih

1 customer review

befriedigend
08.01.15
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